SPD vor Ort Strüth

(Bericht der SPD VG Nastätten)

Auf Nachfrage der SPD Gemeindeverbandsvorsitzenden Pauline Sauerwein nahm sich der Ortsbürgermeister von Strüth, Heiko Koch, am Brückentag, den 04.10.19 die Zeit seine Heimatgemeinde den SPD-Kommunalpolitkern vorzustellen.
Die Gemeinde Strüth beim Thema Energiewende und Ressourcenschonung ist ein Vorzeige-Ort in der VG Nastätten. Zusammen mit dem 2014 gewählten Ortsbürgermeister Heiko Koch und den Ratsmitgliedern stellte man sich den Herausforderungen der Energiewende.
Mit den beiden neu gegründeten Ausschüssen „Energie und Umwelt“ sowie „Jugend und Soziales“ sollten Schwerpunkte in diesen Bereichen innerhalb der Gemeindearbeit gesetzt werden.

Schon nach einigen Jahren konnten die ersten positiven Ergebnisse aus der Rats- und Ausschussarbeit vorgewiesen werden:
In 2015 baute man eine Photovoltaikanlage mit 26 Kilowatt-Peak auf das Dach des Bürgerhauses. Die Anlage hat bis heute insgesamt 100 Tonnen CO2 eingespart und 100 Megawatt Strom umgewandelt.
Davon ließen sich Bürgerinnen und Bürger motivieren und gründeten 2016 die „Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal“, kurz EGOM genannt.
EGOM hat insgesamt 3 Photovoltaikanlagen in der Gemeinde installiert und aktuell 120 Mitglieder, dazu kommen noch zwei Elektroautos, die im Carsharingbetrieb sind, die Anschaffung eines dritten Fahrzeugs ist in Planung.
Die Gemeinde baute mit Fördergeldern zwei Ladesäulen vor das Bürgerhaus und stellte alle Straßenlampen auf LED um. Ein Jugendraum wurde in den letzten Jahren in dem Bürgerhaus installiert und die Kapazität des Kindergartens wurde von 40 Kindern auf 50 Kindern ausgebaut. Insgesamt investierte man in 5 Jahren 250.000 Euro. Aktuell ist man dabei, das Zertifikat DGE zu erlangen.

Heiko Koch führte die Mitglieder der SPD durch den alten Ortskern zum Neubaugebiet.
Dabei erzählte er von neuen jungen Familien, die in die Gemeinde gezogen sind, von der aktiven Feuerwehr, die jährlich ein Weinfest und ein Oktoberfest organisiert, von einem Schützenverein der Bogenschießen anbietet, einem Männergesangsverein, einem Brunnentreffen jeden Samstagabend, und einem jährlichen Spielplatzfest. Zudem findet einmal im Monat ein faires Frühstück mit regionalen Produkten statt.
Die hausärztliche Versorgung ist mit zwei Hausärzten ebenfalls sichergestellt.
Ein interessanter Ortsrundgang mit sehr vielen Informationen, die uns eins ganz deutlich lehrte „nicht jammern, sondern machen“, so der Spruch von EGOM auf ihrer Website.

 

 

 

 

Foto: Marc Schieche